Traditionell zum 1. Mai lud die „Gesellschaft für Tönninger Stadtgeschichte“ in das Tönninger Packhaus ein. Zur Ausstellungseröffnung wurde nach kurzer Ansprache des 1. Vorsitzenden Klaus-Dieter Mai anschließend ein Vortrag des ehemaligen Pastors Sönke Hansen aus Garding über das Thema

„1713 – Das Ende der Gottorfer Herrschaft in Eiderstedt“ gehalten.
Durch den Einbau des Fahrstuhls im Packhaus konnten wir erfreulicherweise über 40 Besucher zählen und Dank Uwe Wrigge war es uns dieses Jahr möglich, den beheizten Teil des Packhauses nutzen zu dürfen. Am Ende stimmte Klaus-Dieter Mai zusammen mit dem Publikum zwei Lieder an und anschließend konnten die Besucher die Ausstellung besuchen und bei einer Tasse Kaffee und Kuchen die Veranstaltung gemütlich ausklingen lassen.

Wir danken Frau Bärbel Krieg und Herrn Michael Sinnhold für ihre Arbeit in unserem Verein herzlich. Beide haben sich engagiert für die Belange unserer Gesellschaft eingesetzt. 

Herrn Fred Steen danken wir für sein Engagement als Redakteur der Mitteilungsblätter und bei der Betreuung der Ausstellung

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Demnächst (nun erst nach Ostern) erscheint die neue Ausgabe der „Mitteilungshefte“ der Gesellschaft für Tönninger Stadtgeschichte mit einer Vielfalt von Themen und Berichten:

An die große Sturmflut vor sechzig Jahren, am 16./17. Februar 1962, erinnert das Schwerpunktthema dieser Ausgabe mit drei Beiträgen: Die Einleitung bilden Peter Krügers persönliche Erinnerungen an seinen Einsatz als Feuerwehrmann in Tönning. Aus Sicht des Dezernats Küstenschutz beschreibt Karl Petersen den Bau der Eiderabdämmung als Konsequenz aus den verheerenden Sturmfluten, nicht zuletzt der von 1962. Abschließend gibt Harald Eggers einen zusammenfassenden Überblick über die Geschichte der Sturmfluten in unserer Region.

Die Forschungsberichte betreffen wieder unterschiedliche Phasen der Tönninger Stadtgeschichte: In die Anfänge führt Jörn Kohlus’ Artikel über die Ausgrabungen in Tofting und Elisenhof. Aus der Zeit der Kontinentalsperre berichtet Elisabeth Kaack über James Smithson, den Gründer des Smithsonian Instituts, der für einige Zeit im Neuweg inhaftiert war. Ein dramatischer Fall führt wieder in das späte siebzehnte Jahrhundert: Aufgrund von erhaltenen Gerichtsakten beschreibt Waltraud Kokot das Schicksal der Tönningerin Magdalena Hekens, die wegen Kindsmordes angeklagt und hingerichtet wurde. In der Rubrik „Aus unserer Sammlung“ beschreibt Petra Nikol diesmal eine Sandsteinfigur aus dem Schloss, die interessante Ähnlichkeiten zu unserer „Putte auf der Schildröte“ (Heft 38) aufweist.

Drei Beiträge zur Rubrik „Tönninger Erinnerungen“ beschäftigen sich mit ehemaligen Geschäften in unserer Stadt, die heute nicht mehr existieren: Bernd Mansel beschreibt die letzte echte Bäckerei in Tönning, Waltraud Kokot erzählt die Geschichte des Lebensmittelgeschäfts Volquarts, und in einem Interview mit Waltraud Kokot berichtet Maggie Basista über ihre Zeit als Wirtin des Bordells „Nordseestuben“ im Neuweg. Eine Ergänzung dazu bildet Waltraud Kokots Bericht „Aus dem Stadtarchiv“ zur Geschichte der Prostitution in Tönning.

Das Heft ist wie immer erhältlich bei: Boye Hamkens (am Markt), in der Ausstellung im Packhaus oder direkt über die Gesellschaft für Stadtgeschichte.